Das ältere Futhark, besteht ursprünglich aus 24 Runen, die 25 - Leer-Rune - kam erst später dazu. Es war von ca. 200 vor Christus, bis ca. 500 nach Christus in Gebrauch.

Daneben gibt noch das jüngere Futhark, mit 16 Runen und das angelsächsische Futhark das aus 33 Runen besteht.

Das ältere Futhark eignet sich jedoch am besten für den Einstieg in das Runenwissen.


Wer sich mit den Runen und ihrer Kraft beschäfftigt, muss als erstes das Schwarz/Weiss-Denken ablegen. Für viele der Wirkungen braucht es keine Worte, da Runen auf drei Ebenen aktiv sind: Konstruktiv (POSITIV), Neutral und Destruktiv (NEGATIV). Positiv und negativ sind nicht als Wertungen, sondern als neutrale Energieform, welche in eine der beiden Richtungen strebt, zu verstehen.

Jede der Runen lässt sich auf allen drei Ebenen anwenden, wobei es meistens auf die Stellung und/oder Lage Rune ankommt. Man kann als Grundregel sagen; eine aufrechte Rune ist positiv und eine umgekehrte negativ zu werten, dem ist jedoch nicht in jedem Falle so. Für den fortgeschrittenen Runden-Anwender haben noch Faktoren wie, welchen Wochentag haben wir heute, welche Zahl hat die Rune und welcher Laut ist ihr zugeordnet, eine grosse Bedeutung.

Ebenfalls hat für die Deutung die jeweilige Stellung der Rune im gesamten Futhark, sowie in den drei Aettir einen wichtigen Stellenwert.


Ein Aettir besteht aus jeweils 8 Runen, logischerweise gibt es dann deren drei:

FREYRs-Aett
Aett der Bauern wirkt im Feinstofflichen Bereich

HELs-Aett
Aett der Zauberer wirkt in der Zwischenwelt

TYRs-Aett
Aett der Krieger wirkt in der Menschenwelt

Die leere Rune (Odins-Rune)
kommt in keinem Aettir vor, da sie wie schon erwähnt erst später dazu gekommen ist